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Der Baum des Lebens – Kraftspender und spirituelles Zeichen

Ursprung des Lebens

Welche Geheimnisse birgt der Baum des Lebens?
© Sean Brown via Unsplash
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Der Baum des Lebens – Kraftspender und spirituelles Zeichen

Ursprung des Lebens

Es gibt viele Dinge, die für das Leben und einen Neuanfang stehen – der Baum des Lebens ist eines von ihnen. Der Lebensbaum hat gleich in einer Vielzahl von Kulturen eine mystische Bedeutung und wird auf verschiedenste Weisen verehrt. Auch heute hat der Lebensbaum oder auch Weltenbaum eine spirituelle Bedeutung. Wir erklären die verschiedenen Ursprünge und Bedeutungen und zeigen, wie er dir, zum Beispiel als Schmuckstück, Kraft geben kann.

In diesem Artikel:

Der Baum des Lebens: Ursprünge in verschiedenen Kulturen
Der Baum des Lebens: Bedeutung im Christentum
Der Baum des Lebens heute: Mehr als nur ein Glücksbringer

6 Tipps, wie du dein Leben ein wenig umweltfreundlicher gestalten kannst

Der Baum des Lebens: Ursprünge in verschiedenen Kulturen

Der Baum des Lebens wurde unter anderem von den Kelten verehrt. In ihrer Religion nahmen Bäume schon immer einen besonderen Platz ein. Yggdrasil oder auch der keltische Lebensbaum ist in den germanischen Überlieferungen eine Esche. Der Lebensbaum verkörpert das Symbol der kosmischen Ordnung. Er gilt als Vermittler zwischen den Ebenen Himmel, Mittel- und Unterwelt. Der Himmel, welcher von der Krone des Weltenbaums gestützt wird, steht dabei für unseren Geist und die Verbindung zur Erde. Der Stamm steht für das Materielle, während die Wurzeln mit dem Unterbewusstsein oder der Unterwelt in Verbindung gebracht werden.

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Noch heute wird auch in nicht keltischen Regionen zur Geburt eines Kindes oder zur Hochzeit ein Baum verschenkt oder gepflanzt. Der Beschenkte soll die gleiche Kraft wie sein Baum haben und ein langes und erfülltes Leben führen.

Auch in anderen Kulturen, wie zum Beispiel dem Buddhismus hat der Baum des Lebens eine wichtige Bedeutung. In Indien wird die Pappel Feige als Lebensbaum verehrt und steht unter anderem für Buddha und sein Erwachen, da der Überlieferung nach Siddhartha Gautama unter einem solchen Baum die Erleuchtung erlebte und so zum Buddha wurde.

Im alten Ägypten wurde der Isched-Baum als Baum des Lebens verehrt, da, der Überlieferung nach, die Namen der Könige und deren Regierungszeit auf deren Blätter geschrieben wurden, um so den Schutz der Götter zu erlangen. Dem König wurde so eine lange, friedvolle Regierungszeit versprochen.

Der Baum des Lebens: Bedeutung im Christentum

Auch im Christentum taucht der Baum des Lebens in der Bibel auf. Dort ist er ähnlich wie im Buddhismus als Baum der Erkenntnis bekannt. Gott ließ laut Bibel den Baum der Erkenntnis, sowie den Baum des Lebens im Garten Eden wachsen und verbot den Menschen – Adam und Eva – die Früchte des Baumes der Erkenntnis zu verzehren, da sie das Paradies sonst verlassen müssten und ihnen das ewige Leben verwehrt bleibe. Nachdem Eva vom Baum der Erkenntnis genascht hatte, wurden die Menschen aus dem Garten Eden vertrieben und Wächter um den Baum des Lebens aufgestellt, um zu verhindern, dass auch seine Früchte verzehrt werden.

Der Baum des Lebens heute: Mehr als nur ein Glücksbringer

Viele Menschen tragen den Baum des Lebens auch als Schmuckstück, beispielsweise als Kette, Glücksbringer oder Tattoo immer bei sich.

Denn viele Eigenschaften vom Baum des Lebens sollen auch auf den Menschen übertragen werden können. Der Baum wächst ein Leben lang und so soll dem Menschen als Glücksbringer zu einem hoffnungsvollen und glücklichen Leben verhelfen. Er symbolisiert Halt, Orientierung, Kraft und Motivation. Zudem steht er für die Einheit und die Verbindungen der Welten. Die Blätter des Lebensbaums sind immergrün – ein Zeichen für Fruchtbarkeit und das Leben.

Außerdem wird ihm nachgesagt, seinem Träger Sicherheit zu schenken und unterbewusste Probleme seines lösen können. Zudem symbolisiert der Baum des Lebens Zusammenhalt, Wiedergeburt, Harmonie, eine glückliche Zukunft, Erneuerung, sowie ständiges Wachstum.

Es wird empfohlen, das Amulett an der Thymusdrüse, also seinem Herzchakra, zu tragen.