Bookmark

Reiterstellung: So geht’s gemeinsam zum Orgasmus!

Werde zum Cowgirl!

Mit diesen Tricks kannst du die Reiterstellung noch mehr genießen
Mit diesen Tricks kannst du die Reiterstellung noch mehr genießen
© Bigstock / VadimGuzhva
Bookmark

Reiterstellung: So geht’s gemeinsam zum Orgasmus!

Werde zum Cowgirl!

Die Reiterstellung ist eine der besten Sexpositionen, bei der Mann UND Frau gleichermaßen auf ihre Kosten kommen, denn beim Cowgirl-Sex, wie die Reiterstellung auch genannt wird, ist die Chance, gleichzeitig gemeinsam zum Orgasmus zu kommen am höchsten! Hier findest du eine Anleitung für die klassische Reiterposition, aufregende Varianten des Klassikers und Tipps, wie ihr in der Stellung noch mehr Spaß habt.

So funktioniert die klassische Reiterstellung

Bei der klassischen Reiterstellung legt sich dein Partner flach auf den Rücken und streckt die Beine aus. Damit liefert er dir schon mal perfekte Bedingungen für deinen Orgasmus, weil sein Penis so gut deinen G-Punkt erreichen kann. Wenn du dich jetzt nämlich auf seinen Penis setzt oder kniest, kannst du die Tiefe und den Winkel des Eindringens vorgeben und auch das Tempo selbst bestimmen. Wenn du deine Klitoris an ihm reibst, wird dein Orgasmus nicht mehr lange auf sich warten lassen. 

Und bei dem Anblick wird es auch nicht lange dauern, bis dein Liebster ebenfalls kommt. Ihr könnt den Augenblick also gemeinsam genießen – deshalb ist die Reiterstellung auch eine der beliebtesten Sexpositionen.

Vor- und Nachteile der Cowgirl-Stellung

Reiterstellung: Vorteile

Der Klassiker unter den Sexstellungen hat einiges zu bieten. Denn bei der Reiterposition hast du als Frau das Sagen und kannst bestimmen, wie tief und mit welchem Tempo dein Partner eindringen darf. Ein weiterer Punkt ist die große Bewegungsfreiheit, die du ohne Probleme nutzen kannst. Dadurch, dass du beide Hände frei hast, kannst du nämlich deine Klitoris zusätzlich mit deinen Fingern stimulieren. 

Noch besser: Auch dein Partner kann dir in der Reiterstellung ganz entspannt zur Hand gehen. Kein Wunder also, dass viele Frauen bei der Reiterposition häufiger zum Orgasmus kommen als bei der Missionarsstellung.

Nachteile der Reiterstellung

Beim Cowgirl-Sex (sowie bei den meisten anderen Sexpositionen, bei denen du auf deinem Partner sitzt) musst du einiges an Kraft haben – vor allem in den Beinen. In der Cowgirl-Stellung musst du damit rechnen, dass du dich ununterbrochen auf und ab bewegen musst, bis du zum Höhepunkt kommst. 

Auch deinem Partner verlangt der Reiterstellung-Sex so einiges ab: Er braucht nämlich eine starke Erektion, damit sein Penis leichter in dich eindringen kann und auch bei deiner Bewegung nicht rausrutscht. Wenn du ein bisschen kräftiger bist, solltet ihr die Reiterposition außerdem erstmal vorsichtig angehen. Wenn du dich nämlich auf den Penis von deinem Partner fallen lässt, kann das seinen Penis verbiegen – und das ist schmerzhaft!

Video-Empfehlung

Cowgirl-Sex Varianten

Natürlich ist Reiterstellung nicht gleich Reiterstellung. Damit es nicht langweilig wird, gibt es verschiedene Abwandlungsmöglichkeiten. Hier zwei inspirierende Beispiele:

Umgekehrte Reiterstellung

Der umgedrehte Reiter- oder auch reverse Cowgirl-Sex: Du setzt dich rückwärts auf deinen Partner und massierst zusätzlich seine Hoden. Eure Lust wird bei dieser Sexstellung verdoppelt.

Die Scherenstellung

Er sitzt im Schneidersitz und stützt sich mit beiden Armen nach hinten ab. Seine Beine müssen dabei sehr weit gespreizt sein. Du kletterst auf ihn, setzt dich ihm frontal gegenüber und umschlingst ihn mit deinen Beinen. Nun kannst du ganz langsam mit deinen Bewegungen beginnen, von oben nach unten, von rechts nach links. Das Schöne bei dieser Version der Reiterstellung: Sex mit Blickkontakt und viel Innigkeit.

Reiterstellung auf dem Stuhl

Für diese Version vom Cowgirl-Sex braucht ihr kein Bett, sondern einen Stuhl oder einen Hocker. Dein Partner setzt sich darauf und du stellst dich breitbeinig über ihn. Bei der Reiterposition im Stehen kann dein Partner deine Hüfte greifen und die Geschwindigkeit mitbestimmen.

© Bigstock / VadimGuzhva
© Bigstock / VadimGuzhva

Tipps für den Reiterstellung-Sex

Damit eurem Spaß beim Cowgirl-Sex nichts im Weg steht, haben wir noch ein paar praktische Tipps für euch gesammelt, die euch den maximalen Spaß bringen. 

  1. Langsames reiten
    Damit die Reiterstellung zu einem spannenden Erlebnis für euch beide wird, lässt du dich anfangs am besten langsam auf seinen Penis sinken und stimulierst ihn nur mit deiner Scheidenmuskulatur. So kannst du ihn dabei beobachten, wie er langsam vor Erregung den Verstand verliert.
  2. Kreisende Bewegungen
    Wichtig ist außerdem, dass eure Bewegungen miteinander harmonieren. Im Gegensatz zum einfachen Auf und Ab sind kleine kreisende Bewegungen viel angenehmer und stimulierender. Denn dabei reibt sich deine Klitoris ganz von selbst an ihm.
  3. Die richtige Fußstellung
    Sollte es beim Cowgirl-Sex doch mal wilder werden, ist es besser, wenn du deine Füße aufstellst, anstatt auf den Unterschenkeln zu sitzen. Dabei kannst du dich ganz bequem mit den Händen seitlich abstützen.

„Es klappt nicht, weil…“ – Lösungen für deine Probleme

Es gibt ein paar Hürden, die sich euch bei der Reiterstellung in den Weg stellen können. Damit euch nichts den Spaß versauen kann, findest du hier Lösungen für die häufigsten Probleme bei der Reiterposition.

#1 „Da sieht er ja dann alle meine Makel!“ 

Manche Frauen mögen Reiterstellung-Sex nicht, weil sie finden, dass ihre Brüste da komisch wackeln oder ihr Partner alle ‚unvorteilhaften‘ Seiten sieht. Aber lass dir gesagt sein: Dein Partner findet seinen Ausblick beim Cowgirl-Sex ganz sicher erregend. 

#2 „Ich bin zu schwer für ihn!“

In vielen Fällen fühlen sich Frauen einfach zu schwer bei der Reiterstellung – sind es aber gar nicht. Wenn du trotzdem auf Nummer sicher gehen willst, kannst du ein Bein auf den Boden neben die Bettkante stellen – dann muss dein Partner nicht dein ganzes Gewicht tragen. 

#3 „Sein Penis ist zu groß!“

Beim Cowgirl-Sex hast du die Kontrolle. Du kannst selbst entscheiden, wie weit du dich auf seinen Penis hinabgleiten lässt. Auch deinem Partner wird es nichts ausmachen, wenn du ihn nicht ganz in der aufnimmst – denn so wird seine Eichel besonders stark stimuliert. 

Übrigens: Wenn sein Penis dir zu klein vorkommt, kannst du dich in der Reiterstellung nach vorne legen und deine Klitoris mehr an ihm reiben.

#4 „Mir geht dabei immer die Puste aus!“

In der Reiterstellung musst du nicht immer wie verrückt reiten. Auch kleine Verschnaufpausen können wirklich sexy sein. Lege dich dafür einfach ein bisschen auf seine Brust und kreise dabei deine Hüfte langsam.


Quellen: 

  • Heli Alzate & Maria Ladi Londono: Vaginal erotic sensitivity (1984) In: Jounal of Sex & Marital Therapy. Volume 10 (1), S. 49–56.
  • Franziska Schulte: Reiterstellung: Mit dieser Sexstellung zum Orgasmus (2019) Auf: schlafzimmer. https://www.schlafzimmer.de/liebe/sexstellungen/reiterstellung/ (Letzter Zugriff: August 2019) 
  • Mimi Erhardt: So wird die Reiterstellung wieder Aufregend (2018) Auf: GQ. https://www.gq-magazin.de/leben-als-mann/beziehung/so-wird-die-reiterstellung-spannender (Letzter Zugriff: August 2019) 
  • fem.: Die Reiterstellung: 4 sexy Tipps für einen heißen Ritt (2018) Unter: https://www.fem.com/liebe-lust/sexy-kniffe-bei-der-reiterstellung-fuer-einen-heissen-ritt  (Letzter Zugriff: August 2019)
  • Fitforfun: Reiterstellung: Die 5 größten Probleme und wie ihr sie löst (2019) Unter: https://www.fitforfun.de/sex-soul/sex-coach/reiterstellung-die-5-groessten-probleme-und-wie-du-sie-loest-369025.html (Letzter Zugriff: August 2019)