Frau hat Geheimnis über Sperma schlucken

PorNO-Kampagne: Sind Pornos immer Schmuddel-Kram?

Pro oder contra Pornos?

© BigstockPhoto / Dean Drobot

Pornos sind nicht jedermanns, beziehungsweise jederfraus Sache. Manche nutzen sie zur Luststeigerung in einsamen Stunden, manche Paare schauen sie sogar zusammen an. Es gibt aber auch diejenigen, die mit Pornos nichts am Hut haben wollen, schließlich haben die Filmchen mit der Realität herzlich wenig zu tun und sind manchmal sogar ziemlich frauenverachtend. Der Meinung ist auch die Gründerin der PorNO-Kampagne. Keine Pornos mehr für Frauen? Lies hier alle Hintergründe:

6 gute Gründe, warum Frauen Pornos schauen sollten

PorNO-Kampagne: Gegen die Unterwerfung der Frau

Die PorNO-Kampagne ist eine von der Feministin Alice Schwarzer gestartete Initiative von 1987. Schwarzer spricht sich darin gegen die erniedrigende Darstellung der Frau in Pornos aus, die ihrer Meinung nach in jeglicher Form der Pornographie vertreten ist. Sie möchte außerdem den Begriff der Pornografie neu definieren. Schwarzer sieht in der Pornografie einen groben Verstoß gegen die Menschenwürde und eine erniedrigende Darstellung der Frau. Aus diesem Grundgedanken fordert sie bis heute mit der PorNO-Kampagne außerdem ein allgemeines Anti-Porno-Gesetz.

Darum gibt es die PorNO-Kampagne

Schwarzer sieht die Vermischung von Sexualität und Gewalt, wie es besonders bei Sadomasochistischen Praktiken der Fall ist, als äußerst kritisch an und lehnt daher SM ab.  Die PorNO-Kampagne sieht die Pornographie als Mittel an, durch das die Frau unterwürfig gemacht werden soll und als Opfer von Zwang und Gewalt dargestellt wird. Deswegen lehnt die Kampagne nicht nur sadomasochistische und Bondage-Praktiken, sondern auch Dildos und Vibratoren ab, da dadurch die Frau erniedrigt wird, da sie durch einen unbelebten Gegenstand penetriert wird.

PorYes anstelle der PorNO-Kampagne?

Postmoderne Feministinnen sehen allerdings in der Pornografie durch die Mitwirkung und den Konsum der Pornos von Frauen eine bewusste und individuelle Entscheidung. Schließlich gibt es auch homosexuelle Pornographie, bei der sich wiederum die Frage stellt: Was passiert, wenn der Mann zum Lustobjekt gemacht wird?

PorYes für feministische Pornos

Anstatt Pornografie verbieten zu wollen oder Pornos als Erniedrigung der Frau zu betrachten, setzt sich das Gütesiegel PorYes für feministische Pornos ein. Es unterstützt Pornografie, die eine sexpositive Darstellung der weiblichen Lust zeigt und den Feminismus im Porno Genre unterstützt. Das Konsumieren von Pornos zeige schließlich auch, dass Frauen, ebenso wie Männer das Recht darauf haben, unsere sexuelle Lust durch erotische Filme zu entfachen.
Das Thema zeigt mal wieder, dass es gerade bei Themen wie Liebe und Lust kein Richtig und Falsch gibt. Was denkst du darüber?
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Emilia Tiller schreibt über alles, was Frauen Spaß macht: Beziehungen, die Liebe, ihre Mädels und was wir Frauen sonst noch so zum Leben brauchen.